Was bietet das Netz und was tut das Institut in Xanten?

Die Netzkraftbewegung ist eine Bewegung, die ihre Kraft durch Vernetzung gewinnt: ein themenübergreifendes und internationales Netzwerk von gesellschaftlich engagierten Personen und Gruppen mit dem Ziel, die Arbeit der einzelnen Netzteilnehmer zu unterstützen und durch ein gemeinsames Netz an gesellschaftlichem Einfluss zu gewinnen. Das Netz bietet die Möglichkeit, sich und seine Arbeit anderen aktiven Leuten vorzustellen. Die Bereitschaft zu gegenseitiger Hilfe schafft Solidarität und ein Gemeinschaftsgefühl zwischen thematisch sehr unterschiedlich orientierten Personen und Gruppen. Sie können persönlich und für ihre Arbeit von den vielfältigen Möglichkeiten anderer Netzteilnehmer profitieren.

Die Vernetzung geschieht dezentral-autonom, geht also von den einzelnen Teilnehmern aus. Das Institut für systemische Forschung in Xanten am Niederrhein bietet als Vernetzungshilfe langfristig die folgenden unentgeltlichen Service-Leistungen:

Weitere Aktivitäten von Seiten des Instituts gibt es nicht. Auch in Zukunft wird das Institut Vernetzung als eine Dienstleistung anbieten, ohne um Mitglieder zu werben, politische Erklärungen abzugeben, eine Sprecherrolle anzustreben oder sonstige Interessen dabei zu verfolgen. Die Kosten der Netzkraftbewegung werden durch Ausbildungen in systemischer Psychotherapie gedeckt, die das Institut für Therapeuten im Rheinland anbietet.

Energie gewinnen durch Verbinden der Kräfte

Das Netz besteht nur aus bereits aktiven, als MultiplikatorInnen wirkenden Personen, die ExpertInnen in ihrem Gebiet sind und über entsprechende Kontakte verfügen. Ihr Fachwissen und ihre Erfahrung sind eine besondere Stärke. Daraus lässt sich Energie gewinnen: durch ein arbeitsteiliges Beziehungsnetz, in dem engagierte Personen und Gruppen der verschiedenen Themenfelder sich ergänzen und unterstützen. Ein Beziehungsnetz dieser engagierten Leute lässt sich zur Hilfe untereinander auf ähnliche Weise nutzen wie informelle Beziehungsnetze in der Politik oder Arbeitswelt, wo "Beziehungen" und "kurze Dienstwege" den Erfolg bestimmen und wo Macht und Möglichkeiten des Einzelnen zum wechselseitigen Vorteil verbunden werden.

Auf persönliche Kontakte kommt es an

Inhaltliche Übereinstimmung reicht dafür nicht aus. Auf persönliche Kontakte kommt es an! Durch persönliche Begegnung, aber auch durch regelmäßigen Internet-Kontakt kann "ein Funke überspringen", der Bereitschaft herstellt, den Kontakt zu halten. Im Glücksfall entsteht dabei Vertrauen als Basis für eine Zusammenarbeit. Ein solcher Vernetzungsprozess kann ohne grosse Veranstaltungen wachsen - durch individuelle Kontakte zwischen Einzelpersonen oder Gruppen. Spass haben mit anderen, interessante Begegnungen und gegenseitiger Respekt sind dabei genauso wichtig wie der Austausch von Informationen oder gegenseitige Hilfe.

Interview zur Netzkraftbewegung

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